Neu: Offizielles Lehrmittel

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Ich freue mich, dass das Buch „Entspannung im An-Zug“ neu auch offizielles Lehrmittel der Klubschule Migros Aare ist. Vielen herzlichen Dank!

Kurse können online direkt bei der Klubschule gebucht werden. Einfach auf folgende website gehen http://www.klubschule.ch und im Feld „Kurs suchen“ Entspannung im An-Zug eingeben. Schon werden die nächsten Kursdaten angezeigt. Die Kurse finden in der Welle7 in Bern statt.

Wie es Ihnen einfach gelingt, unter Zeitdruck ruhig und gelassen zu bleiben.

Light Version

Jetzt die Light-Version des Büchleins mit schweizerdeutsch und deutsch gesprochenen Audio Anleitungen kostenlos zum Ausprobieren herunterladen. Eine erstaunlich einfache und hoch wirksame Entspannungsmethode.

Jetzt hier herunterladen!

Gerne beantworte ich auch allfällige Fragen dazu. Einfach ein e-mail an info@entspannungspausen.ch senden. Vielen Dank.

 

 

Neu: Kurse in der Welle7 beim Bahnhof Bern

Ich freue mich ab August 2016 in der Welle7 der Migros beim Bahnhof Bern regelmässig Kurse für die Klubschule Migros Aare in Bern zu leiten.

Wie die Kurse heissen?

Entspannung im An-Zug.🙂

Hier geht es zu den Räumlichkeiten:

http://www.welle7.ch/de/business

Wer mich schon länger kennt, weiss wie gerne ich in halb offenen Räumen unterrichte.

Ganz toll. Ich freue mich sehr darauf.

Die Kurse dauern 1 x 40 Minuten und bieten eine Einführung in das Büchlein „Entspannung im An-Zug“, welches an alle Teilnehmenden abgegeben wird.

Das Büchlein (inkl. Audio-Download) ist in den Kurskosten inbegriffen.

Jetzt einen Ausflug nach Bern planen und kurz in der Klubschule vorbeikommen.

Es lohnt sich!

Viele Grüsse

Beat

P.S. Du kannst den Kurs bereits bei der Klubschule buchen:

http://www.klubschule.ch

Bitte beim Suchfeld „Entspannung im An-Zug“ eingeben. Vielen Dank.

Ich freue mich auf dich.

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Zwischen zwei Meetings gibt`s „Entspannung im An-Zug“. Ganz einfach.

Lümmelst Du dich noch oder sitzt Du schon?

Im Sessel lümmeln

Richtig sitzen – auch im Zug

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Menschen sich in der S-Bahn oder im Zug nicht richtig hinsetzen. Eher lümmeln sie sich im Sessel: Das Becken nach vorne geschoben, den Oberkörper zurückgelehnt, die Beine übereinander geschlagen, hängen sie schief im Sitz durch. Und dass, obwohl sie Strecken von über 20 – 30 Minuten und länger fahren.

Das Problem ist: Was nach außen so entspannt aussieht, stresst in Wirklichkeit den Körper. Die Stressreaktion kann durch viele Faktoren ausgelöst werden und eine schlechte Körperhaltung ist einer davon. Die Stressreaktion ist umfassend, hat immer eine physische und psychische Komponente. Soll heissen: Wir reagieren stets mit Körper und Geist. Es geht nicht anders.

Die gute Nachricht ist: Bringst du deinen Körper in eine gesündere Position, so wirkt sich dies automatisch auch auf deine emotionale und mentale Verfassung aus.

Am besten ist, du setzt dich tief in den Sitz hinein und stellst die Füsse fest auf dem Boden. Ein annähernd rechter Winkel zwischen Oberkörper und Beinen ist gut. Die Hände einfach locker auf dem Schoss ablegen. So kannst du auch besser atmen. Probiere es einmal aus.

Bildnachweis: Picjumbo

Impuls zum Dienstag: Stärke

Alle Stärke liegt innen, nicht außen. (Jean Paul)

 

Wenn ich den Satz Alle Stärke liegt innen, nicht außen auf mich wirken lasse, dann kommt mir ein Märchen in den Sinn:

Die größte Kraft des Universums

Vor langer Zeit hatten die Götter zu entscheiden, wo sie die größte Kraft des Universums verstecken sollten. Das Versteck sollte so gut sein, dass der Mensch es nicht entdecken konnte, solange er nicht reif dafür war, diese Kraft verantwortungsbewusst zu nutzen.

Einer der Götter schlug daher vor, sie auf dem Gipfel des höchsten Berges zu verstecken.
Doch schon bald erkannten sie, dass der Mensch irgendwann in der Lage sein würde, den höchsten Berg zu besteigen und so die größte Kraft des Universums zu finden, bevor er reif dazu ist.

Daher schlug ein anderer Gott vor, die Kraft auf dem tiefsten Meeresgrund zu verstecken. Aber wieder erkannten sie, dass der Mensch auch den Meeresgrund eines Tages erforschen würde und daher wieder die Kraft zu früh finden würde.

Dann sagte der weiseste Gott: „Ich weiss, was zu tun ist. Wir verstecken sie dort, wo der Mensch niemals danach suchen wird, bevor er reif genug ist.“ Und so versteckten die Götter die größte Kraft des Universums im Menschen selbst.

Dort ist sie noch immer und wartet darauf, dass wir sie in Besitz nehmen und verantwortungsbewusst nutzen.

Das Pendeln entschleunigen

Entschleunigen Pendeln Perron

In der Hauptverkehrszeit am Zürcher Hauptbahnhof: Ich stehe in der Mitte des Bahnsteiges, im Abschnitt B. Die Plattform ist rappelvoll. Die S-Bahn rollt ein, dichte Menschentrauben bilden sich vor den Türen. In einem fort purzeln Menschen aus der Bahn, der Wagen scheint sich nicht zu leeren. Ungeduldig warten die, die einsteigen wollen, in der Hoffnung einen Sitzplatz zu ergattern.

Eine alltägliche Situation für Pendler. Die SBB empfiehlt, sich auf dem ganzen Perron zu verteilen und da einzusteigen, wo wenige stehen. (Diesen und weitere Tipps findest du in dem Artikel Clever pendeln der SBB).

Ich spüre einen Widerstand gegen diese Empfehlung. Denn ich möchte vor allem eines: schnell zu Hause ankommen. Noch lange Strecken auf dem Perron zurückzulegen, das ist nicht mein Ding.

Doch eines Tages habe ich von dem Gewühl und dem Kampf um die Plätze die Nase gestrichen voll. Ich beschliesse, mein Verhalten zu ändern und mir den Tipp der SBB zu Herzen zu nehmen.

Ich bin eine, die es genau wissen will. So stoppe ich die Zeit, die ich benötige, um einmal in einem gemächlichen Tempo am gesamten Bahnsteig entlang zu gehen. Also die maximale Zeit, die ich im Zweifelsfalle aufwenden muss, wenn ich an einer vom Ausgang weit entfernten Stelle ein- oder aussteige. Es sind 4:30 Minuten.

Das überrascht mich. Ich habe die Zeit kürzer geschätzt. Doch dann überlege ich mir, ob ich pro Strecke 4:30 Minuten übrig habe, um mir diese Art von Entschleunigung zu gönnen. Die Antwort lautet: Ja.

Aus meinem ungeduldigen Ich will möglichst schnell zu Hause ankommen ist ein Ich nehme mir jetzt Zeit, damit ich in einem entspannten Zustand zu Hause ankomme. Von einem routinierten Verhalten zu einer eigenen, bewussten Entscheidung zu kommen – ich merke, wie gross das Plus an Lebensqualität ist, das in diesem Schritt liegt.

Damit ist übrigens nicht alles immer gut. Es gibt Tage, da erwische ich den Zug nur knapp, steige in der Mitte ein und finde mich erneut stehend und inmitten von Gewühl wieder. Es gibt Tage, an denen schlichtweg alle Abteile der zweiten Klasse hoffnungslos überfüllt sind. Für diese Situationen habe ich ein Mantra: Auch das geht vorbei.

Ich weiss, dass es Pendler gibt, die knappe Umsteigezeiten haben. Bei denen die Zeit, in der sie in vom Bahn auf den Bus umsteigen, knapp bemessen ist und die sich deshalb genötigt sehen, da einzusteigen, wo alle einsteigen.

Vielleicht hilft an dieser Stelle die Frage, ob es andere Möglichkeiten der Entschleunigung gibt:

  • Einen späteren Bus nehmen.
  • Zu Fuss nach Hause zu gehen und den Heimweg als moderates Bewegungstraining sehen.
  • Sich ein Billette der 1. Klasse gönnen.

Wie entschleunigst du während des Pendelns? Bist du bereit, mehr Zeit in das Pendeln zu investieren zugunsten eines Sitzplatzes?

Bildquelle: Pexels

Impuls zum Dienstag: Berge versetzen

Einem ruhigen Geist ergibt sich das ganze Universum

Vielleicht hast du das schon einmal erlebt: Wenn dein Denken sowie deine Absicht klar sind, kannst du sprichwörtlich Berge versetzen.

Triff inmitten unruhiger Umstände, sei es ein unerfreulicher Streit mit deinem Partner oder ein Problem in einem wichtigen beruflichen Projekt, die Entscheidung, Ruhe und Zentrierung in dir selbst zu suchen.

In der Ruhe findest du deine Absicht. Das, was du wirklich willst.

Wenn du über deine Absicht Klarheit hast, wirkt das wie ein Polarstern in dunkler Nacht. Du findest deinen Weg zum Ziel.

Der amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson hat es so ausgedrückt:

Hast du einmal eine Entscheidung getroffen, vereint sich das Universum, um sie in die Tat umzusetzen.

4 Dinge, die dir helfen, den Pendler-Alltag zu überleben

Survival Kit Pendler Entspannung im Anzug

Survival Kit für Pendler

Es gibt sie. Die Männer, die lediglich mit ihrem Anzug bekleidet morgens in die S-Bahn einsteigen. Keine Tasche, keinen Rucksack. Handy in der Hosentasche vorne, Portemonnaie in der hinteren und die Schlüssel in der Anzugtasche.

Oft ist weniger mehr. Manchmal kann mehr aber auch gut sein – gerade wenn man pendelt.

Hier kommen 4 Dinge, die dir im Pendler-Alltag wertvolle Dienste leisten und die in deiner Tasche einen Platz haben sollten:

1 Ohrenstöpsel

Zuverlässige Hilfe, um Laut-Telefonierer und nervende Gespräche der Sitznachbarn sanft abzumildern.

2 Wasserflasche

Ein Schluck Wasser wirkt Wunder: Es gibt (neben Entspannung) fast nichts, das sich derart preisgünstig und unkompliziert auf sämtliche Stoffwechselvorgänge im Körper auswirkt wie Wasser.

3 Snacks

Nüsse, Trockenfrüchte und Müsliriegel verhindern einen Sturzflug des Blutzuckerspiegels. Ein instabiler Blutzuckerspiegel ist zusätzlicher Stress für den Körper, er verursacht Stimmungsschwankungen und suchtartiges Verhalten.

4 Schal oder Tuch

Perfekt zum Einmummeln oder zum Filtern von Gerüchen. Weitere Tipps zum Gebrauch eines Schals findest du hier.

Bildquelle: Pexels